Informationen

Stuck, Franz von
Porträt Leila von Meister

um 1910
Pastell auf Karton
55,5 x 50,5 cm
Rechts mittig signiert

 

Während seiner Schaffenszeit griff Stuck immer wieder spanische Elemente in seinen Werken auf, wofür das um 1910 in Pastellkreiden ausgeführte Porträt der Leila von Meister (geb. Gardner Trapman, 1871 Turnbury on Thames (England) – 1957 Concord (Massachusetts, USA) ein charakteristisches Beispiel ist. Als Tochter deutsch-amerikanischer Plantagenbesitzer genoss die gleichermaßen musikalisch wie künstlerisch veranlagte Dargestellte eine standesgemäße Erziehung, die sie auf ihre künftige Rolle als Dame der Gesellschaft vorbereitete. Nach ihrer Eheschließung im Jahr 1900 mit dem deutschen Politiker Carl Wilhelm von Meister (1863 – 1935), dessen Vater zu den Begründern der Farbwerke Hoechst bei Frankfurt am Main zählte, lebte das Paar überwiegend in Bad Homburg vor der Höhe. Die hohe offizielle Wertschätzung, welche von Meister und seine kosmopolitische Ehefrau genossen, zeigt sich unter anderem an der Erhebung in den persönlichen Adelsstand als auch an der Patenschaft Kaiser Wilhelm II für einen der Söhne des Paares.

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