Informationen

Vierthaler, Johann
Tänzerin mit Tambourin

1901
Bronze
Höhe 54 cm (mit Sockel); 32,5 cm (ohne Sockel)
Auf Plinthe signiert: „J. Vierthaler“

Literatur:
– Die Kunst, Bd. 18, München 1908, Abb. Seite 296
– Kunst und Kultur, Münchner Stadtmuseum 1972, Kat. Nr. 2125, Seite 527
– Kleinplastik und figürliches Kunsthandwerk, Münchner Stadtmuseum 1974, Kat. Nr. 129, Abb. Seite 66
– Johann Vierthaler (1869-1957). Kleinplastiken aus dem Nachlaß des Künstlers, Sonderkatalog der 214. Auktion, Ketterer Kunst KG, München 1997, Kat. Nr. 2 mit Abb.

 

Nach einer Ausbildung zum Ziseleur an der Münchner Kunstgewerbeschule 1894/95 studierte Vierthaler von 1895 bis 1900 Bildhauerei an der Münchner Akademie. Die regelmäßige Teilnahme an den Ausstellungen im Münchner Glaspalast sowie Einzelausstellungen in der Modernen Kunsthandlung von Franz J. Brakl verschafften ihm bald überregionale Bekanntheit. Beliebt war er vor allem wegen seiner überwiegend von ihm selbst ausgeführten Kleinbronzen, in denen ein dem Münchner Jugendstil verpflichtetes Gefühl für Bewegung und elegante Linie zum beherrschenden Ausdruck wirkt. Die Tänzerin mit Tambourin ist hierfür nicht nur ein mustergültiges Beispiel, sondern auch eines der Hauptwerke des Künstlers.

9.500 €

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